Wasserschaden Datenrettung & Daten-Wiederherstellung

Festplatte WasserschadenEin Wasserschaden kann schwerwiegende Folgen für elektronische Geräte haben. Wenn Wasser eintritt, brennen wichtige Schaltkreise durch. Die elektronischen Geräte sind so nicht mehr steuerbar. Die Bauweise moderner Elektronikgeräte macht eine Reparatur beinahe unmöglich. Das Gerät muss ersetzt werden. Besonders problematisch ist ein Wasserschaden, wenn ein Datenträger mit wichtigen Daten davon betroffen ist. Denn in diesem Fall entsteht nicht nur ein materieller Schaden, indem der Datenträger zerstört wird. Neben dem Speichermedium verliert der Besitzer auch die Daten, die darauf gespeichert waren. Wenn auf dem Datenträger persönliche Fotos oder Videos gespeichert waren, können so Erinnerungen verloren gehen. Wenn geschäftliche Daten durch einen Wasserschaden verloren gehen, kann das ebenfalls weitreichende Folgen haben.

Großer Wasserschaden in Deutschland

Ein Wasserschaden kann durch verschiedene Ursachen entstehen. Eine relativ seltene Ursache ist eine Überschwemmung. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass ein Fluss über die Ufer tritt und die umliegenden Gebäude überflutet. Wenn man den Computer nicht schnell genug retten kann, gehen die darin gespeicherten Daten ohne anschließende Datenrettung somit oftmals verloren.

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Das Elbehochwasser 2002, auch als Jahrhunderthochwasser bezeichnet, war ein besonders schweres Flutereignis. Starker Regen in der Alpenregion sowie im Erzgebirge und im Riesengebirge lösten damals Schlammlawinen und schwere Wasserschäden nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich, Italien, Polen und Tschechien aus. Allein in Dresden waren hohe zweistellige Millionenschäden an Gebäuden zu verzeichnen. Der Wasserschaden an privaten und firmeneigenen Daten und Festplatten war ebenfalls immens, lässt sich aber nur schwer beziffern. Der ideelle Schaden an privaten Fotos macht bereits eine Datenrettung bei Wasserschaden in den meisten Fällen sinnvoll. Weitere betroffene Städte des Hochwassers waren unter anderem Magdeburg, Meißen, Dessau, Wittenberg und Dannenberg.

Hochwasserschaden Datenrettung Auch das Oderhochwasser im Jahr 1997 war eine verheerende Flut und die größte bekannte Überschwemmung an den Flussläufen der Oder; betroffen waren Deutschland, Polen und Tschechien. Über 100 Menschen starben in Polen und Tschechien, der Wasserschaden in allen drei Ländern wurde auf insgesamt über 4 Milliarden Euro beziffert.

Das letzte große Hochwasser in Mitteleuropa wurde Ende Mai 2013 durch tagelange Regenfälle ausgelöst. Die Rekordwerte der Wasserhöchststände der vorhergehenden Fluten wurden an vielen Orten übertroffen. In der Bundesrepublik waren vor allem die Bundesländer Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Bayern sowie Baden-Württemberg von Wasserschäden betroffen. Tausende Menschen füllten Millionen von Sandsäcken, um die Wassermassen in den Griff zu bekommen und weiteren Wasserschaden zu vermeiden.

Das gesamte Ausmaß solcher Überschwemmungen wird jedoch erst sichtbar, wenn die Wassermassen sich zurückgezogen haben: Dann beginnen die Aufräumarbeiten, die Beseitigung des Schlamms, das Einsammeln von Unrat, das Abreißen von Gebäuden mit starken Wasserschäden. Ganz langsam kann das gesellschaftliche Leben in den betroffenen Gebieten wieder beginnen. Durch die enorme Verbreitung elektronischer Geräte wird auch die Wasserschaden-Datenrettung in diesem Aufbauprozess immer wichtiger, denn Unternehmen speichern ihre wichtigsten internen Dateien sowie Kunden-Daten auf elektronischen und damit wasseranfälligen Datenträgern.

Wie entsteht ein Wasserschaden?

Wasserschaden DatenrettungEine weitere Möglichkeit für einen Wasserschaden ist ein Wasserrohrbruch. Wenn ein Wasserrohr bricht, kann dies oft die gesamte Wohnung überschwemmen. Insbesondere wenn man zum Zeitpunkt des Rohrbruchs nicht anwesend ist, kann das schwerwiegende Folgen haben. Das Wasser kann so in weite Teile des Hauses vordringen und viel Schaden hervorrufen. Wenn ein Computer oder ein anderer Datenträger auf dem Boden steht und so mit dem Wasser in Kontakt kommt, kann das Gerät beschädigt werden.

Die beschriebenen Fälle sind glücklicherweise nur sehr selten. Dennoch können sie hin und wieder einen Datenverlust hervorrufen. Ein sehr viel häufigerer Grund für einen Wasserschaden ist die Angewohnheit vieler Menschen, während der Arbeit am Computer Getränke zu sich zu nehmen. Viele Menschen trinken neben der Arbeit am Computer Kaffee oder Tee. Im Sommer trinken die Menschen auch oft Erfrischungsgetränke, während sie am Computer arbeiten. Dabei kann es leicht vorkommen, dass durch eine ungeschickte Bewegung das Glas oder die Tasse umfällt. Die Flüssigkeit dringt in den Computer ein und zerstört ihn.

Datenverlust durch Wasserschäden

Wenn ein Wasserschaden entsteht, wird in erster Linie die Steuerungselektronik der Datenträger zerstört. In einer Festplatte beispielsweise können so die Greifarme nicht mehr gesteuert werden, um auf die Daten zuzugreifen. Für den Nutzer erscheinen diese Daten zwar als verloren, der eigentliche Datenträger ist jedoch unempfindlich gegenüber Wasser. Die eigentlichen Daten sind daher nach wie vor vorhanden, lediglich der Zugriff darauf ist nicht möglich.

Daher können bei einem Wasserschaden die Daten auch wieder gerettet werden. Mit einem Spezialwerkzeug können die Datenträger ausgebaut und in ein anderes Gerät eingesetzt werden. Dieses Gerät kann daraufhin die Daten auswerten. Wenn wichtige Daten durch einen Wasserschaden verloren gehen, ist es daher immer empfehlenswert, sich über die Möglichkeiten der Datenrettung zu informieren.

Hochwasser Datenrettung richtig vorbereiten

Eine Hochwasser Datenrettung nach einem Wasserschaden stellt sich oftmals als schwierig heraus: Allzu oft werden Datenträger, nachdem sie aus dem Hochwasser geborgen wurden, in Eigenregie gereinigt oder kontraproduktiv gelagert.

Sofern ein vorhergehendes Hochwasser oder ein anderweitiger Schaden durch Wasser eine Datenrettung notwendig erscheinen lassen, sollte der betroffene Datenträger getrocknet werden. Unter keinen Umständen sollte dieser abgewaschen oder vom möglichen Schlamm gereinigt werden. Das Einwickeln in Küchen- oder Leinentücher muss zunächst reichen, um den Datenspeicher einigermaßen trocken und damit versandfertig zu bekommen.