HDD

Ein HDD, ein hard disk drive oder übersetzt ein Festplattenlaufwerk ist ein mit dem Computer fest verbundenes Speichermedium, auf dessen Daten direkt zugegriffen werden kann. Anders als bei der floppy disk besteht die HDD aus einem starren Material, dessen Oberfläche mit einer dauermagnetischen Beschichtung versehen ist. Auf dieser erfolgt die Speicherung der Daten.

Speichern und Speicherkapazität

Für den Nutzer eines mit einer HDD beziehungsweise Festplatte ausgerüsteten Endgeräts ist die auf dieser verfügbare Speicherkapazität von entscheidender Bedeutung. Während sich die Speicherkapazität der Festplatten, die sich aus der Größe eines Sektors und deren verfügbarer Anzahl errechnet, in der Vergangenheit etwa jeweils innerhalb von 16 Monaten verdoppelte und damit die Rechenleistung ständig zunahm, nahm die Größe der HDDs ständig weiter ab. Die unterschiedlichen Baugrößen orientieren sich dabei am Durchmesser der Festplatte.

So hatte das erste Festplattenlaufwerk von IBM im Jahr 1956 eine Größe von 24 Zoll. Heute sind Baugrößen von 5,25″ und darunter geläufig.

Die Organisation der gespeicherten Daten erfolgt auf den HDDs in Form von Datenblöcken. Diese werden beim Schreiben mittels eines Leitungscodes codiert und mit einem Schreib-/Lesekopf auf eine bestimmte Spur geschrieben.

Das Lesen gespeicherter Blöcke erfolgt in umgekehrter Reihenfolge der Schritte, wobei Fehlerkorrekturen vorgenommen werden können und Auslagerungen in einen als schnellen Zwischenspeicher bezeichneten Festplatten-Cache erfolgen.

Der magnetische Schreib-/Lesekopf besteht aus einem winzigen Elektromagneten, der in minimalen Abständen über der rotierenden Scheibenoberfläche schwebt.

Die HDD-Gehäuse sind massiv gebaut und staub- aber nicht luftdicht abgeschlossen. Dies ist erforderlich, um einerseits den Zutritt kleinster Staub- oder Rauchpartikel zu verhindern, andererseits jedoch einen notwendigen Druckausgleich zu gewährleisten.

Geschwindigkeit wird zum entscheidenden Kriterium

Heute gehört die HDD zu den am langsamsten arbeitenden Teilen der Computer-Hardware. Daraus leitet sich die Notwendigkeit ab, sowohl eine schnellere kontinuierliche Übertragungsrate als auch eine verkürzte mittlere Zugriffszeit, als die zwei wichtigsten Parameter der Geschwindigkeit, anzustreben.

Spurwechselzeit, Latenzzeit und die Kommando-Latenz bilden die einzelnen Komponenten der Zugriffszeit. Wird die Spurwechselzeit vor allem von der Antriebsstärke für den Schreib-/Lesekopf und dessen zurückzulegender Wegstrecke bestimmt, so ergibt sich die Latenzzeit aus der Umdrehungsgeschwindigkeit der Festplatte.

Ein Vergleich der daraus resultierenden mittleren Zugriffszeit für einen Desktop-PC ergab im Jahr 1989 den Wert 40 ms und im Jahr 2009 einen Wert von etwa 13 ms.

Die Zugriffszeit auf eine HDD hat sich trotz dieser Verringerung zu einem entscheidenden Faktor für die Leistungssteigerung von PC, Notebook oder Server entwickelt. Diesem Engpass wird gegenwärtig vor allem mit dem Einsatz größerer Caches im Arbeitsspeicher, eines zusätzlichen kleinen Caches in der Festplattenelektronik selbst und durch einen sogenannten Festplatten-Schedulern begegnet. Letzterer ist in der Lage, gleichzeitig anliegende Schreib- und Leseanforderungen mit dem Ziel einer schnelleren Abarbeitung neu zu ordnen.

Zum Ablauf der HDD-Datenwiederherstellung

Nach einer telefonischen Voranfrage bei unserer Kundenbetreuung oder der Zusendung des Anfrage-Formulars übermitteln wir an den jeweiligen Interessenten die konkrete Einsendeadresse. Das eingehende defekte Speichermedium wird analysiert und daraus die Fehlerdiagnose erstellt. Ist eine Datenrettung möglich, wird dem Kunden ein Angebot für die Datenrettung der Festplatte übermittelt.

Für die möglichst schnelle Realisierung der HDD-Datenrettung wird eine Express-Option angeboten. Außerdem steht unsere Abteilung Kundenbetreuung während des gesamten Vorgangs einer Datenrettung sowie während der Phase nach der Wiederherstellung den Kunden für Rückfragen und Zusatzinformationen zur Verfügung.