Iomega iConnect Datenrettung

Datenrettung ist für PC-User in den eigenen vier Wänden genau so ein Thema wie für den professionellen Nutzer im Unternehmen. Egal welches Speichermedium man benutzt, vor einem Datenverlust ist man dennoch nicht sicher. Wir bieten Datenrettung für Festplatten und Server aller Art an, zum Beispiel im Verbund mit dem Iomega iConnect.

Das Iomega iConnect ist ein Gerät, mit dessen Hilfe die Datenspeicherung in einem Netzwerk durchgeführt werden kann. Das Besondere an Iomega iConnect ist, dass es sich hierbei nicht um ein Speichermedium im eigentlichen Sinne handelt. Dieses Gerät bietet lediglich die Möglichkeit, verschiedene externe Speichermedien in einem Netzwerk zusammenzuführen und zu verwalten.

NAS Datenrettung: Wir helfen Ihnen 24 Stunden am Tag!

Ihr NAS Array ist defekt? Wir analysieren Ihr NAS - egal, ob es auf Festplatten oder SSDs basiert. In vielen Fällen können wir Ihr NAS sogar per Remote-Rettung wiederherstellen. Optional senden Sie uns das defekte Array in unser Reinraum-Labor. Wir analysieren alle NAS-Typen von allen Herstellern. zum Anfrage-Formular

Um eine effiziente Speicherung in einem Netzwerk durchführen zu können, werden daher noch die Speichermedien selbst benötigt. In der Regel sind dies externe Festplatten, die über USB an das Iomega iConnect angeschlossen werden können. Von der Anzahl und Kapazität der verwendeten Festplatten hängt daher auch die Speicherkapazität des Netzwerkspeichers ab.

Die Vorteile der Netzwerkspeicherung

Die Netzwerkspeicherung, die nach dem englischen Begriff Network Attached Storage mit NAS abgekürzt wird, bietet insbesondere dann Vorteile, wenn man mehrere Computer verwendet aber mit allen Geräten auf die gleichen Dateien zugreifen will. Bei der individuellen Datenspeicherung müsste man jedes Mal, wenn man eine neue Datei erstellt oder eine bereits vorhandene Datei verändert, diese auf einen mobilen Datenträger überspielen und diesen an die übrigen Geräte anschließen und die Daten so übertragen.

Diese Methode ist nicht nur sehr umständlich, sie nimmt auch sehr viele Ressourcen in Anspruch, da alle Dateien an mehreren Orten gespeichert werden müssen. Die Lösung kann in diesem Fall die zentrale Speicherung über ein Netzwerk sein. Hierfür muss ein NAS-Gerät in ein Netzwerk eingebunden werden und auch die übrigen Geräte müssen auf das Netzwerk zugreifen können. So kann man mit jedem Gerät auf die Daten zugreifen, ohne dass diese dafür auf den anderen Geräten abgespeichert werden müssen. Dies erleichtert die Verwaltung der Daten erheblich und spart außerdem Ressourcen.

Ein weiterer Vorteil der Netzwerkspeicherung ist die Möglichkeit eines externen Zugriffs. So kann man beispielsweise über das Internet auf die Daten zugreifen, ohne dass dafür eine Person vor Ort sein muss, um die Daten zu übertragen. In vielen Fällen kann dies große Vorteile mit sich bringen. In einem Betrieb ermöglicht dies beispielsweise den Mitarbeitern, auch zu Hause auf ihre Daten zuzugreifen. Auch wenn man sich auf einer Geschäftsreise befindet und sich hierbei herausstellt, dass man einige Dateien benötigt, die man nicht mitführt, kann man diese problemlos über das Internet abrufen.

Das NAS ist auch sehr hilfreich, um einen Datenverlust zu vermeiden. Mit dieser Technik kann man innerhalb weniger Sekunden die Daten, die sich auf dem lokalen Gerät befinden, auf den Netzwerkspeicher überspielen, um so eine Sicherheitskopie anzufertigen.

Die Umsetzung im Iomega iConnect

Um Daten in einem Netzwerk zu speichern, wird ein Gerät benötigt, das die Zugriffe verwaltet und die Daten speichert. Es muss über eine Software verfügen, mit deren Hilfe man beispielsweise Zugriffsrechte vergeben kann. So wird es möglich, dass die verschiedenen Nutzer nur auf ihre eigenen Dateien zugreifen können, nicht jedoch auf die Daten der übrigen Mitarbeiter.

Außerdem ist es möglich, Daten für alle Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen, die diese zwar lesen aber nicht verändern können. Neben der Verwaltung der Zugriffsrechte muss das NAS auch den notwendigen Speicherplatz zur Verfügung stellen. Genau in diesem Punkt hat das Iomega iConnect jedoch eine ganz spezielle Umsetzung. Im Gegensatz zu den meisten anderen NAS-Geräten übernimmt es nur die Verwaltung der Dateien, stellt jedoch keinen eigenen Speicherplatz zur Verfügung.

Zu diesem Zweck muss man andere Datenspeicher per USB an die Iomega iConnect Wireless Data Station anschließen. Am besten eignen sich hierfür externe USB-Festplatten. Diese besondere Umsetzung des NAS hat viele Auswirkungen auf den Betrieb. Der wichtigste Punkt ist dabei die Speicherkapazität. Diese hängt bei dieser Umsetzung selbstverständlich von den verwendeten Festplatten ab. So kann man beispielsweise bei geringem Bedarf nur eine kleine Festplatte wählen, wenn der Bedarf ansteigt, kann man das System jedoch auch problemlos ausbauen.

Das Gerät selbst hat im Vergleich zu anderen NAS-Geräten einen äußerst niedrigen Preis, allerdings muss man noch die Kosten für die externen Festplatten hinzuzählen. Dennoch kann man mit dem Iomega iConnect die Netzwerkspeicherung sehr kostengünstig umsetzen. Der größte Nachteil ist die hohe Zugriffszeit. Aufgrund dieser Charakteristika eignet sich dieses Gerät in erster Linie für private Anwender, die mit geringen Kosten eine einfache Netzwerkspeicherung umsetzen wollen.