eSATA RAID Datenrettung

Wenn es um die Datenrettung bei RAID Systemen geht, sind wir der richtige Ansprechpartner: Wir sind speziell auf die Rettung von Daten aus dem eSATA RAID Verbund ausgelegt. Für Datenrettung rund um Ihr eSATA RAID können Sie uns daher jederzeit unverbindlich ansprechen, auf Wunsch analysieren wir den betroffenen Datenträger umgehend und kostenfrei.

Hohe Übertragungsraten bei externen Geräten sind in der Praxis nicht besonders häufig anzutreffen. Externe Festplatten setzen fast alle auf den USB-2.0-Standard, USB 3.0 hingegen steckt noch in den Kinderschuhen. Eine brauchbare Alternative stellt eSATA dar, das den schnellen SATA-Standard für die Übertragung von Daten nutzt und somit allen USB-Lösungen zumindest in der Geschwindigkeit überlegen ist.

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Was ist eSATA?

eSATA steht für External Serial ATA und beschreibt im Grunde genommen keine komplett neue Übertragungstechnik. Die wichtigen Unterschiede zu SATA liegen allein in der Art und Weise, wie die Steckplätze und die Kabel hergestellt werden. Würden handelsübliche SATA-Kabel für den Anschluss von externen Festplatten genutzt werden, gäbe es ein recht hohes Risiko durch Interferenzen von Elektromagnetismus.

Ob in der Praxis eine SATA-Festplatte nicht auch außerhalb des Gehäuses betrieben werden kann, sei natürlich dahingestellt. Doch ein gewisses Restrisiko besteht nun einmal für die Hersteller, so dass es nötig ist, eine perfekte Abschirmung für externe SATA-Festplatten zu gewährleisten.

Aus diesem Grund wurden Kabel und Stecker modifiziert und so gestaltet, dass sie gegen die genannten Störungen resistent sind. Kabel dürfen nun bis zu zwei Meter lang sein, was für den Einsatz von externen Festplatten an Notebooks und Computern absolut ausreichend sein sollte. Auch die Steckbuchsen wurden verändert, so dass eSATA-Festplatten nicht ausversehen mit SATA-Kabeln betrieben werden – oder umgekehrt.

Der Übertragungsstandard dahinter bleibt jedoch derselbe, es handelt sich dabei also nur um eine kosmetische Änderung, um den Nutzer sozusagen vor sich selbst zu schützen. Außerdem ist den Herstellern natürlich klar, dass eSATA-Festplatten häufiger umgesteckt werden als Exemplare, die permanent in einem Computer verwendet werden. Daher muss jede eSATA-Festplatte mindestens 5.000 Mal verbunden und wieder getrennt werden können. SATA-Festplatten hingegen verkraften „nur“ 50 Steckzyklen.

Die Vorteile von eSATA

eSATA ist als Standard erweiterbar, so dass es inzwischen auch eSATAp gibt. Der zusätzliche Buchstabe steht in diesem Fall für Power und gewährt dem Speichermedium somit auch eine Stromversorgung per eSATA-Port. Gegenüber USB 3.0 liegen die größten Pluspunkte natürlich in der gesteigerten Übertragungsrate, denn eSATA liefert prinzipiell dieselbe Übertragungsrate wie der übliche SATA-Standard. eSATA findet somit überall dort Anwendung, wo Zeit Geld ist und schnelle Datenraten oberste Priorität genießen.

Ob eSATA gegen USB 3.0 bestehen wird, bleibt trotzdem abzuwarten. Das liegt nicht etwa an technischen Mängeln, sondern schlicht daran, dass sich der Name USB bereits fest in den Köpfen der Verbraucher und Unternehmen etabliert hat und es somit schwer sein wird, einen weiteren Standard durchzusetzen.