Linux RAID Datenrettung

Jedes Unternehmen, das eine gewisse Größe erreicht hat, muss sich früher oder später fragen, welchem Betriebssystem es für die Verwaltung der unterschiedlichen RAID-Systeme den Vorzug gibt. Die Unterschiede sind dabei in der Praxis nicht besonders ausgeprägt, doch auch Kleinigkeiten wollen natürlich berücksichtigt werden. Auch und insbesondere Linux-RAID-Systeme erfreuen sich seit jeher großer Beliebtheit.

Doch auch bei einem ansonsten zuverlässigen Linux RAID kann Datenverlust auftreten; sei es durch menschliche Fehler oder externe und technische Faktoren. Wir sind speziell auf die Datenrettung von RAID Systemen unter Linux fokussiert und retten Ihre Dateien zum Festpreis – und zwar nach der Durchführung einer Fehler-Analyse, die Ihnen und uns aufzeigt, wie es wirklich um den Zustand der Daten steht. Melden Sie sich unverbindlich, wenn eine Datenrettung für ein Linux RAID in Erwägung gezogen werden muss.

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Warum ein Linux-RAID?

Im Gegensatz zum omnipräsenten Windows 7 und Windows Server 2008 kann Linux einen höheren Grad der Spezialisierung aufweisen. Das soll nicht heißen, dass Windows ein schlechtes Betriebssystem wäre, doch durch die quelloffene Philosophie hinter Linux und die daher schier unzähligen Distributionen, die es inzwischen auf dem Markt gibt, ist es nur verständlich, dass darunter auch einige Varianten existieren, die besonders für RAID-Verbunde geeignet sind.

Weiterhin gibt es gerade unter Linux verschiedene Programme, die für die Administration von RAID-Systemen wahrscheinlich die besten Applikationen auf dem Markt sind. Insbesondere hinter der etwas kryptisch anmutenden Bezeichnung mdadm verbirgt sich ein sehr ausgereiftes Programm zur einfachen Erstellung von selbst relativ komplizierten Software-RAIDs.

Ab einer bestimmten Kernel-Version können auch so gut wie alle Distributionen mit diesem Programm umgehen, so dass die Nutzung auch distributionsübergreifend möglich ist. Die kostenlose Natur hinter den meisten Distributionen und Programmen wie mdadm macht diese Art der Software-RAID-Erstellung auch sehr kosteneffizient und für kleinere Unternehmen empfehlenswert.

Warum kein Linux-RAID?

Es spricht prinzipiell nichts für einen generellen Verzicht auf Linux als Betriebssystem für RAID-Systeme. Zwar ist die Verwaltung meist komplizierter als unter ähnlich mächtigen Betriebssystemen wie Windows Server 2008, doch erfahrene IT-Dienstleister sind im Umgang mit Linux und seinen diversen Programmen normalerweise ausreichend geschult.

Ein echter Nachteil entsteht im Prinzip nur bei reinen Software-Lösungen, die auf die Vorteile von Hardware-RAIDs verzichten wollen. Durch die fehlende Entlastung eines Hardware-RAID-Controllers werden auch unter Linux Prozessor und das PCI-Bussystem unnötigerweise stark belastet.

Bei modernen Computersystemen mag dies häufig nicht spürbar sein, und auch kleinere Unternehmen ohne ein hohes Datenaufkommen werden diesen Negativaspekt mitunter kaum wahrnehmen. Gerade in Hochleistungsumgebungen jedoch, in welchen sowohl die Leistung als auch die Sicherheit oberste Priorität genießen, ist ein Verlass auf ein reines Linux-RAID als Software-Lösung nicht anzuraten. Gegen Stromausfälle oder andere unvorhergesehene Unfälle schützt ein solches RAID-System im Normalfall ebenfalls nicht – eine Katastrophe für große Unternehmen oder Finanzdienstleister wie Banken und Versicherungen. Solange das Linux-RAID jedoch in Hardware realisiert wird, spricht nichts gegen den Einsatz einer ausgereiften und modernen Linux-Distribution.