SCSI RAID Controller Datenrettung

SCSI RAID Controller Datenwiederherstellung vom Fachmann: Wir bieten Datenrettung in Normal- und Expressgeschwindigkeit, je nachdem, wie schnell Sie Ihre Daten zurück benötigen. Ein Festpreis-Angebot sichert Sie gegen versteckte Kosten ab. Eine Anfrage bei uns ist jederzeit unverbindlich. Im Anschluss an die Analyse kann die Datenrettung umgehend beginnen.

Über Jahrzehnte hinweg gab es in der Computertechnik eine weitgehende Trennung in „Consumer-“ und „Profibereich“. Die Schnittstelle SCSI ist eindeutig letzterem Feld zuzuordnen. Und obwohl beide Sphären inzwischen immer mehr zu verschmelzen scheinen, so befinden sich doch immer noch unzählige SCSI-gestützte Systeme im Einsatz. Darüber hinaus haben mehrere, im Rahmen der SCSI-Evolution zur Marktreife gebrachte Verfahren wie RAID inzwischen auch im Consumer-Bereich Einzug gehalten.

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SCSI – der High-End-Standard für Computerperipherie

Das Ende der 70er Jahre entwickelte und 1986 von der ANSI standardisierte Small Computer System Interface – kurz SCSI – galt über Jahrzehnte hinweg als leistungsfähigste Schnittstelle zur Datenübertragung. Dies lag zum einen an den deutlich höheren Datendurchsatzraten, die sich mit SCSI im Vergleich zum „Consumer-.Standard“ IDE erzielen ließen.

Darüber hinaus war SCSI von Vorn herein als universell einsetzbare Schnittstelle konzipiert, d. h. neben internen Festplatten, Band- und optischen Laufwerken konnten auch deren externe Varianten sowie darüber hinaus Scanner, Drucker oder computergesteuerte Mess- und Fertigungssysteme angebunden werden. IDE dagegen blieb aufgrund technischer Limitationen und einer damit verbundenen geringen Kabellänge in der Regel auf die interne Verwendung beschränkt.

Ein weiterer Vorteil von SCSI lag in der Tatsache begründet, eine größere Anzahl an Geräten über einen einzelnen Kanal anzusteuern. In Verbindung mit den zuvor genannten Gründen sorgte dies dafür, dass SCSI fast immer zum Einsatz kam, wenn es um die schnelle Übertragung großer Datenmengen ging – also beispielsweise bei Servern oder Workstations im professionellen Umfeld.

Zur Anbindung von SCSI-Geräten an einen Computer ist ein sog. SCSI Host Bus Adapter erforderlich. Dieser Controller regelt die Kommunikation zwischen Rechner und SCSI-Peripherie. Meist befindet sich dieser auf einer separaten Steckkarte.

SCSI und RAID – Geschichte einer Co-Evolution

Ende der 80er Jahre stellten drei Wissenschaftler der Berkeley University eine (zunächst nur theoretische) Möglichkeit vor, wie sich kostengünstige und ausfallsichere Datenspeicherlösungen realisieren ließen. Das Akronym RAID stand ursprünglich für „redundant arrays of inexpensive disks“. Die Idee dahinter: statt einer einzelnen, großen und zur damaligen Zeit unglaublich teuren Festplatte sollten mehrere kleinere, in einem Verbund zusammen geschaltete Disks zum Einsatz kommen.

Realisieren ließ sich dies in der Praxis damals im Grunde nur mit SCSI, da der günstigere IDE-Standard zunächst nur zwei Laufwerke pro Kanal zuließ. Auch ließ der zusätzliche Rechenaufwand für RAID (wir befinden uns noch in einer Zeit, als 386er state of the art waren) separate, leistungsfähige Festplattencontroller sinnvoll erscheinen.

Die Folge war, dass in RAID-Verbünden zusammengeschaltete SCSI-Festplatten ihren festen Platz im High End-Bereich, vor allem in Servern, einnahmen und über viele Jahre hinweg verteidigen konnten. Auch die durch SCSI gegebene Möglichkeit des „hot-pluggings“ (Austausch von Laufwerken während des Betriebs“ begünstigte diese Entwicklung, da so eine hohe Datensicherheit nicht zu Lasten der Verfügbarkeit gehen musste.

Seit Einführung des Standards Ende der 70er Jahre wurde SCSI ständig weiterentwickelt. Obwohl immer höhere Datenübertragungsraten erzielt wurden, blieb SCSI doch weitestgehend abwärtskompatibel – ein nicht zu unterschätzender Vorteil im Profibereich, wo teure Investitionen langfristig geplant werden müssen.

Von SCSI zu SATA

Anfang des neuen Jahrtausends zeichnete sich jedoch ab, dass das klassischerweise parallel übertragende SCSI technisch bald an seine Grenzen kommen würde. Es erfolgte daher die Umstellung auf eine serielle Übertragungsweise und damit eine Annäherung an den IDE-Nachfolger SATA.

Dennoch spielt SCSI, insbesondere in den Varianten Ultra-160 und -320, immer noch eine Rolle im Serverbereich. Gerade Server in kleinen und mittleren Unternehmen, die bereits vor mehreren Jahren in Betrieb genommen wurden, dürften mehrheitlich mit SCSI-Festplatten ausgestattet sein. Und aufgrund der Tatsache, dass ein neuer Server deutlich teurer ist als der Austausch einer ausgefallenen Festplatte, wird das voraussichtlich auch noch eine Weile so bleiben.

SCSI RAID Controller Datenrettung

Unser Unternehmen ist auf die Rettung von Daten spezialisiert, die auf SCSI-Festplatten gespeichert wurden. In diesem Bereich können wir auf eine herausragende Erfolgsquote verweisen. Auf Basis einer ersten Schadenseinschätzung erstellen wir Ihnen gerne ein individuelles Angebot zum Festpreis.

Der Ablauf der Datenwiederherstellung von SCSI-Laufwerken gestaltet sich folgendermaßen:

  1. Kontaktaufnahme Ihrerseits mit unserem Kundenservice per Telefon oder Anfrage-Formular.
  2. Zur Begutachtung senden Sie uns den schadhaften RAID Datenträger zu; die entsprechende Postadresse teilen wir Ihnen unmittelbar nach der Kontaktaufnahme mit.
  3. Wir untersuchen das Laufwerk, um eine Diagnose und ein darauf basierendes Festpreis-Angebot zu erstellen. Anhand dieser Informationen entscheiden Sie, ob Sie uns mit der Rettung der Daten von Ihrem SCSI RAID Laufwerk betrauen wollen.
  4. Abschließend erhalten Sie die wiederhergestellten Daten auf einem neuen Medium zurück.

Es besteht für die SCSI-Datenrettung eine zusätzliche Express-Option, um die möglichst zeitnahe Datenrettung zu gewährleisten. Unser Kundenservice begleitet Sie kompetent durch den gesamten Prozess der Wiederherstellung und steht Ihnen auch anschließend gern als Ansprechpartner zur Verfügung.